Eröffnung Anbindung Melker Alpenvorland mit LR Schleritzko

Anbindung Melker Alpenvorland

Am 16. November wurde die „Anbindung Melker Alpenvorland“ in Inning offiziell für den Verkehr freigegeben.

Landesrat Ludwig Schleritzko freute sich mit den Bürgermeistern der Kleinregion „Hoch6“ über die Fertigstellung des Projektes. Neben der Entlastung der Inninger Bevölkerung (Gemeinde Hürm) bringt das Projekt Vorteile für die Pendlerinnen und Pendler der Region und ist gleichzeitig zentrale Erschließungsachse für das gemeinsame Betriebsgebiet der Region.

„Neben der Entlastung vom Durchzugsverkehr für die Bürgerinnen und Bürger von Inning wurde die Verkehrssicherheit und die Lebensqualität maßgeblich erhöht. Gut ausgebaute Straßen sind ein wichtiger Impuls für den Arbeitsmarkt und sichern den Wirtschaftsstandort Niederösterreich“ so Landesrat Schleritzko.

Das Projekt

Die Landstraße L5246 wurde auf dem Gemeindegebiet von Hürm als Umfahrung des Ortsgebietes Inning geführt. In einer ersten Ausbaustufe wurde ein Teil der Umfahrung im Zuge der Realisierung des Betriebsgebetes Inning bereits errichtet. An diese schließt nun die weitere Trassenführung an. Sie beginnt bei km 12,8 südlich von lnning und mündet bei km 14,2 westlich von Inning wieder in die Landesstraße L 5246 ein.

Sechs Gemeinden sind direkt oder indirekt beteiligt an der „Anbindung Melker Alpenvorland“ – Hürm als Standortgemeinde der Umfahrung, Mank, Kilb und Bischofstetten als Nachbargemeinden sowie in weiterer Folge Kirnberg und Texingtal.

Die für den Bau benötigten Flächen wurden dankenswerterweise von den Grundanrainern zur Verfügung gestellt. Im Vorfeld der Bauarbeiten wurden Kampfmitteluntersuchungen sowie Archäologische Vor- und Detailuntersuchung vorgenommen.

Die neue Trasse erstreckt sich über eine Länge von rund 1,4 km und wurde entsprechend dem heutigen Verkehrsstandard mit einer Fahrbahnbreite von 6,50 m ausgeführt. Zwei Kreuzungen wurden neu errichtet und die Wirtschaftswege den neuen Gegebenheiten wieder angepasst. Neben den Maßnahmen für die Wasserableitung waren auch Umlegungsarbeiten der Glasfaserdatenleitungen, Strom- und Gasleitungen erforderlich.

Ein Teil der alten L 5246 wird als künftige Gemeindestraße in das Eigentum der Gemeinde Hürm übertragen, ein anderer Teil wurde abgebrochen und der alte Damm mit dem ursprünglichen Gelände angeglichen, sodass wieder nachhaltig bewirtschaftbarer Raum entstanden ist.

www.huerm.gv.at

www.kilb.gv.at