Alle 4 Naturparkschulen erneut zertifiziert

In feierlichem Rahmen wurden am 19.02.2019 in St. Pölten alle 4 Naturparkschulen des Naturparks Ötscher-Tormäuer neuerlich zertifiziert. Dieser Rezertifizierung ging eine erfolgreich abgeschlossen Evaluierung und eine gute Zusammenarbeit zwischen Schulen und Naturpark voraus.

Naturpark-Schulen lehren im Sinne der Naturpark-Philosophie. Das heißt, sie erarbeiten gemeinsam mit ihren SchülerInnen Projekte mit Bezug zur Natur und gehen regelmäßig auf Freilandexkursionen, um den Naturpark vor ihrer Türe zu entdecken. Neun Naturpark-Schulen aus fünf Naturparken erhielten gestern im Landhaus wieder ihre Zertifikate. Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister betonte in ihrer Ansprache: „Als Bildungs-Landesrätin begrüße ich die enge Zusammenarbeit der Naturparke mit den Schulen und Kindergärten. Durch die Zertifizierungen zeichnen wir die Arbeit der Pädagoginnen, Pädagogen und Bildungseinrichtungen aus, die den Kindern die Natur näherbringen.“

LehrerInnen und DirktorInnen der Naturparkschulen St. Anton, Gaming, Annaberg und Mitterbach nutzen die Gelegenheit am jährlichen Vernetzungstreffen der Naturparkschulen Niederösterreich teilzunehmen und sich so fortzubilden. Im Mittelpunkt stehen Wissen austauschen, Neues erfahren, Ideen entwickeln und voneinander lernen. Ziel ist die Stärkung und Unterstützung aller, die im Naturpark Bildungsarbeiten leisten.

Über die Zusammenarbeit im Naturpark Ötscher-Tormäuer

Seit 2015 hat sich die Zusammenarbeit zwischen Naturparkschulen und dem Naturpark Ötscher-Tormäuer intensiviert. Mindestens zwei Mal jährlich Treffen sich die Pädagoginnen der Schulen und das das Bildungsteam des Naturparks um gemeinsame Inhalte, Fortbildungen oder auch neue Methoden zu besprechen. Regelmäßig besuchen die Umweltpädagoginnen und Naturvermittlerinnen die Schulen um Spezialprogramme durchzuführen und den Kindern intensive Naturerfahrungen zu ermöglichen. „Für 2019 ist geplant, mit allen Kindern der Naturparkschulen gemeinsam den Tag der Artenvielfalt zu feiern. Unter dem Motto „Landschaften voller Tonkünstler“ werden wir einen Stationsbetrieb aufbauen und uns mit den vielen Facetten von Geräuschen in der Natur beschäftigen.“ so Florian Schublach vom Naturpark.