„Natur im Garten“-Gemeinde Rohrbach an der Gölsen

„Natur im Garten“ ist eine bekannte Initiative des Landes NÖ. Die Kernkriterien dieser Aktion legen fest, dass Gärten und Grünräume ohne Pestizide, ohne chemisch-synthetische Dünger und ohne Torf gestaltet und gepflegt werden. Wer die Plakette „Natur im Garten“ an seinen Zaun heften möchte, hat strenge Kriterien zu erfüllen. Es wird großer Wert auf biologische Vielfalt und Gestaltung mit heimischen und ökologisch wertvollen Pflanzen gelegt.

In der Gemeinde Rohrbach wird bereits seit Jahren die Grünraumpflege im öffentlichen Bereich ökologisch durchgeführt. „Beete, Bäume und Rasenflächen – die Grünräume unserer Gemeinde sind vielfältig und müssen natürlich auch gepflegt werden. Unser Bauhofteam ist deshalb in der Gartensaison ständig unterwegs um zu wässern, zu mähen oder Unkraut zu zupfen. Sie leisten großartige Arbeit. Bis in den Herbst hinein, gibt es ständig viel zu tun, um das Grün unserer Gemeinde attraktiv zu erhalten. Um die Gesundheit und die Umwelt zu schonen, haben wir uns als Gemeinde verpflichtet in diesen öffentlichen Bereichen die „Natur im Garten“ Kriterien einzuhalten und mit einem Gemeinderatsbeschluss diesen Entschluss bekundet“, sagt geschäftsführende Gemeinderätin Maria Vonwald.

Nun wurden die Bestrebungen durch die offizielle Verleihung der Plakette gekrönt: Rohrbach ist „Natur im Garten Gemeinde“. Beim Festakt mit Landesrat Mag. Karl Wilfing und Gemeindebundpräsident Alfred Riedl, der auch der Präsident von „Natur im Garten“ ist, wurde in Kirchberg am Wagram die Auszeichnung durch Gesundheitsgemeinderätin Maria Vonwald und Petra Stari, als Vertreterinnen der Arbeitsgruppe „Gesundheit und Natur“ aus Rohrbach, entgegen genommen.

„Öffentliche Grünflächen sind für uns Rohrbacherinnen und Rohrbacher ein wichtiger Ort zum Verweilen, Spielen und für Begegnungen. Es freut mich sehr, dass die Kernkriterien der Aktion ‚Natur im Garten‘ von unserer Gemeinde aktiv umgesetzt werden konnten und wir damit eine intakte Umwelt fördern. Wir möchten mit gutem Beispiel voran gehen und Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein erhalten damit einen höheren Stellenwert“, so Bürgermeister Karl Bader.